Kriegsmarine L24 Flotilla photo album slides Estonia, Finland, Baltics 1943-1944

Kriegsmarine L24 Flotilla photo album slides Estonia, Finland, Baltics 1943-1944

Kriegsmarine L24 Flotilla photo album slides Estonia, Finland, Baltics 1943-1944

  • Product Code:CGS114
  • Availability:In Stock
  • €450

Original L.24 flotilla photo's with series of limited edition published photos in combination with war-time comments from a member of the Landing Flotilla 24, with war-time comments Estonia, Finland, Baltics. Several private original photos of the boats showing of with the knocked out enemy u-boats. One of the sheets with wartime newspaper article about the sailor who was responsible for destroying 3 (!!!) enemy submarines in one week. These submarines were painted along with the date of destruction on the side of the boat. These photos are private original photos and have never been published. 

VERY intyeresting photo album slides!!!

Below you can find the history of Flotilla L.24 (In German)

Die 24. Landungsflottille wurde am 15. Februar 1943 durch die Umbenennung der 27. Landungsflottille aufgestellt. Sie lag zu diesem Zeitpunkt in Swinemünde und verlegte im März 1943 wieder nach Reval. Von hier aus wurde sie zu Einsätzen zur Verstärkung der bestehenden Minensperren und zur Sicherung bestehender Minensperren eingesetzt. Im Mai 1943 wurden die Marinefährprähme zudem zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt. Im August 1943 wurde die Flottille von vier auf sechs Gruppen verstärkt: 5. MFP- und 6. AT-Gruppe. Im November 1943 verlegte die Flottille mit der beginnenden Vereisung des Finnbusens nach Swinemünde und kehrte im März 1944 nach Reval zurück. Wieder beteiligte sie sich an der Ergänzung bereits bestehender Minenfelder und anschließend an der Sicherung dieser Minenfelder. Im Mai 1944 bestand die Flottille aus 1 Stabsschiff, 2 SAT, 12 Artilleriefährprähmen, 30 Marinefährprähmen, 2 Schleppern, 1 Tender, 1 Inst- und 1 Verkehrsboot. Am 10. Juni 1944 verlegte die Flottille nach Kotka, um von hier aus gegen die russische Großoffensive von See her eingesetzt zu werden. Die Boote wurden zu Minen- und Räumeinsätzen eingesetzt, so ab dem 22. Juni 1944 zur Räumung der Inseln der Viborg-Bucht und finnischer Stützpunkte in der Pakahami-Bucht. Bei laufenden Angriffen aus der Luft wurden auch weiter Minen geworfen. Ab September 1944 wurde die Flotte zur Evakuierung der in Südfinnland stehenden deutschen Truppen eingesetzt, dann zur Räumung Estlands von Reval und Baltischport aus. Im Oktober 1944 wurden Versorgungsfahrten nach Montu auf Ösel durchgeführt und von dort Verwundete abtransportiert. In der Nacht zum 24. November 1944 wurden alle 17 noch fahrbereiten MFPs der Flottille zur Ostküste von Sworbe bei Zerel in Marsch gesetzt, um an der Evakuierung der Insel in dieser Nacht mitzuwirken. Es gelang, 3.500 Soldaten, 690 Verwundete, 7 Sturmgeschütze, 1 Funk-Lkw, 5 Volkswagen, 8 Kräder, 9 3,7-cm Flak und 2 2-cm Flak ans Festland überzusetzen. Anschließend wurden die Boote zu Sicherungsaufgaben an der Küste des Kurlandbrückenkopfes und zu Transporten nach Ost- und Westpreußen und zurück herangezogen. Für Transporte im Kurischen Haff zur Versorgung und Räumung Memels wurden der Flottille vorübergehend aus Landungsfähren des Landungs-Pionier-Bataillons 128 unterstellt. Vom 23. - 30. Januar 1945 beteiligten sich die MFPs der Flottille an der Räumung Memels durch Kurzstreckentransporte mit schwerem Gerät, Verwundeten und letzten Flüchtlingen nach Pillau. Die AT-Gruppe wurde in dieser Zeit auf Kampfgruppen der 3. und 7. Artillerieträger-Flottillen aufgeteilt. Am 29. Januar 1945 verlegten alle MFPs nach Pillau, um die im Heiligenbeiler Kessel abgeschnittene 4. Armee über das Frische Haff zu versorgen und von Pillau Anschlußtransporte über See durchzuführen. Außerdem wurden MFPs zur Flüchtlingstransporten aus Neukuhren nach Pillau eingesetzt. Bis zum 19. Februar 1945 wurden NAchschub- und Räumungstransporte zwischen Pillau und Königsberg durchgeführt. Vom 3. - 28. März wurde der Heiligenbeiler Kessel geräumt. Am 22. März 1945 verlegte der Flottillenstab von Adlershorst nach Hela. Nach dem Fall von Gotenhafen und Danzig wurden ab April in Pillau wieder Großtransporte beladen. In der Nacht zum 5. April 1945 wurden beim Unternehmen "Walpurgisnacht" Soldaten und Zivilisten von der Oxthöfter Kämpe evakuiert. Am 25. April 1945 legten die MFPs der Flottille zum letzten Mal von Pillau aus ab. Die letzten Kriegstage sind mit Evakuierungsfahrten nach Westen ausgefüllt. Bei Kriegsende setzten sich die Boote nach Laboe ab und gingen dort in britische Gefangenschaft.

Flottillenchefs:

Februar 1943 Fregattenkapitän Erich Brauneis